Lausitzer Waldglas

Lausitzer Waldglas
Repliken historischer Gläser aus dem Mittelalter.

Glas entstand schrittweise schon in der Bronzezeit als Nebenprodukt der Herstellung von Keramiktöpfen.
Bis fast zum 13.Jh. war Glas etwas sehr Wertvolles. Ungefähr ab dem 16./17.Jh. gab es schon das heute bekannte klare Kristallglas. Die Glasproduktion stieg bald sprunghaft an. Bedingt durch neue Hilfsmittel wurden neue Formen und auch Glasfarben entwickelt.
Hellgrünes, wie von innen leuchtendes Glas, das Waldglas, wird heute noch weitestgehend nach den alten Traditionen in Handarbeit hergestellt. Es wird in ebenfalls handgefertigten Holzformen aus festem Birnenholz mundgeblasen.

Jedes Glas ist Handarbeit, nicht alle Teile werden in Form geblasen, oft wird auch frei Hand gearbeitet. Daher kann es zu Abweichungen in Form und Farbe kommen. Luftbläschen oder winzige Einschmelzungen im Glas können manchmal auftauchen.
Aber das ist genau das Besondere an diesem Glas – jedes Stück ist ein Unikat.

Oft wurde das fertige Waldglas noch mit Emailfarben von Hand bemalt. So entstanden Reichsadler- und Kurfürstengläser, Wappenbecher- und Hofkellereigläser. Figürliche Darstellungen sowie Tiere und ganze Jagdszenen wurden gern auf diese Gläser gemalt.
Kleinere Ausschnitte dieser Jagdpokale, von denen auch einer im Görlitzer städtischen Museum zu finden ist, haben wir von unserer Malerin auf einfache glatte Gläser malen lassen. Ein schönes Geschenk für Jagdbegeisterte!
Bekannt ist die Darstellung einer mittelalterlichen Glasbläserei auf einem Humpen – der Glasmacherhumpen von 1680.
Auch bei Art Glas Else können Sie einige dieser Art erwerben.

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